Weltgebet am 18. März 2011

 

Renate Lambrecht begrüßte die Anwesenden und stellte die beiden „Neuen“ in der Organisation vor: Ursula Kumpf und Ulrike Uhl-Hilger

Der Abend war abwechslungsreich durch Lieder mit Klavier und Gitarre von U. Kumpf begleitet und einfühlsam vorgesungen von Doris Pütz. Frau Uhl-Hilger erklärte den Weltgebetsteppich der Chilenin Norma Ulloa einer 77-jährigen Bäuerin. Der Text für den Weltgebetstag wurde von evangelischen und katholischen Frauen vorgelesen.

 

Zur Auflockerung wurden die Dias von Renate Lambrecht ausgewählt zum Thema:

„Frauenpower in Chile“. Sie erzählte von Michelle Bachelet, der chilenischen Präsidentin von 2005 bis 2010, die sich besonders für soziale Probleme und Schule eingesetzt hat und jetzt bei der Uno für die Frauenrechte in allen Ländern kämpft.

Dann ist da Gabriela Mistral, die Lehrerin, Parlamentarierin im Erziehungsministerium, die 1945 den Nobelpreis für Literatur bekommen hat.

Viele Deutsche kennen Isabel Allende, die jahrelang Journalistin in Chile war und heute in den USA lebt. Ihre Bücher sind europaweit bekannt, zum Teil geschichtlich untermauert wie das „Geisterhaus“.

Es schien Renate Lambrecht wichtig zu sein, nicht nur über die Armut in Chile zu sprechen, sondern auch die fröhlichen Seiten zu zeigen, mit einer CD der Andenflöte „Kena“, der Panflöte und den Gitarren. Dazu sahen die vielen Besucherinnen Dias mit tanzenden Kindern und Frauen mit ihren Gitarren beim Gottesdienst.

Alle konnten auch dieses wunderschöne Lied von Violeta Parra, der bekanntesten chilenischen Folkloremusikerin hören, welches Doris Pütz wunderschön zu Gehör brachte: „Gracias a la vida“ zeigt den Dank an das Leben. 

Aber dann sind da auch die Gemeinschaftsbacköfen von Lota, wo das ganze Dorf Brote backt und sich damit Geld verdient. Andere Frauen lernen die Herstellung von Medizin aus gesammelten Kräutern. 

Besonders interessant war auch Frau Uhl-Hilgers Exegese „der Speisung der 5000“ weil sie das Wort „Wunder“ vom Hebräischen ableitete.: „Dynams“ meint die Dynamik der aktiven inneren Kraftentfaltung, die ein Mensch auf andere ausübt und auch diese dann zu mehr positiven Taten beflügelt. 

Die Dekoration zeigte die Vielfältigkeit der chilenischen Landschaft. Der Abend war

aufgelockert und mit viel Elan vorbereitet. Beim gemütlichen Teil gab es die berühmten

chilenischen Dips aus Tomaten oder Avocados. Renate Lambrecht hatte ein Faltblatt vorbereitet mit Literaturbeispielen und Rezepten. 

Petra Herold verabschiedete Ilse Bessei, die 30 Jahre die Organisation des Weltgebetstages mit viel Engagement geleitet hat, und Renate Lambrecht, die 25Jahre

mit Landkarten und Dias im lockeren Gespräch die verschiedenen Länder den Besucherinnen nahe gebracht hat. 

Frau Streit verkaufte wieder Produkte aus fairem Handel. (der herrliche Wein kam direkt aus Chile).

Ein gelungener Abend ging zu Ende, und in den kommenden Jahrenkönnen

Ursula Kumpf und Ulrike Uhl-Hilger die Regie übernehmen:

Die Prämiere hat super geklappt.